Tag der offenen Tür 24.02.2012 14:00 – 18:00 Uhr

Elisabeth-Schule

Im Jahr 1983 begann die Elisabeth – Stiftung mit einer Ausbildung zum/ zur diakonischen Fachpfleger/-in für Geriatrie. Diesen ersten Ausbildungslehrgang besuchten damals fünf Teilnehmer/-innen. In der ehemaligen DDR gab es keine Ausbildungsstätte für Altenpfleger/-innen, so erarbeitete der damalige Direktor selbst therapeutische und ganzheitliche Betreuungskonzepte für die Heim- und Hauspflege von Senioren.

Ab dem Jahr 1991 begann die Altenpflegeschule im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme mit einer Umschulung für 26 Teilnehmer/-innen. In den folgenden Jahren nahm die Anzahl der Ausbildungsplätze Altenpflege/Vollzeit ständig zu.

Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.Im Januar 1993 erhielt die Berufsfachschule für Altenpflege die Zulassung als staatlich anerkannte Privatschule, 1994 wurde mit der ersten berufsbegleitenden Ausbildung begonnen. 1995 beziehen die Schulen Räumlichkeiten in der Storkower Straße im Berliner Bezirk Friedrichshain – Kreuzberg.

Seit 1996 bilden die Lehrenden auch Heilerziehungspfleger aus. Im Jahr 2000 erfolgte die Gründung der Berufsfachschule für Sozialwesen, alle Schulzweige sind als Privatschulen staatlich anerkannt.

Im Dezember 2008 bezog die Schule ein eigenes Schulgebäude in Berlin Weißensee.

Seit August 2009 befinden sich die Elisabeth-Schulen in der Trägerschaft der Hoffbauer gGmbH.

Das bestehende Bildungsangebot wurde im September 2009 um die Fachschule für Sonderpädagogik mit dem beruflichen Abschluss „Staatlich anerkannte/r Erzieherin/Erzieher“ erweitert.

Derzeit befinden sich ca. 425 Schüler in einer beruflichen Ausbildung (Stand August 2011).

Weißensee und die Stephanus – Stiftung

Weißensee ist ein Ortsteil im Bezirk Pankow von Berlin mit 45000 Einwohnern. In diesem Bezirk liegt das Gelände der Stephanus-Stiftung, auf dem die Elisabeth-Schulen im Dezember 2008 ein eigenes Schulgebäude bezogen haben.

Das weitläufige Gelände der Stephanus – Stiftung in der Albertinenstraße am Weißen See ist seit der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Standort von Einrichtungen für benachteiligte und behinderte Menschen. Heute befinden sich auf dem Gelände Wohneinrichtungen und Beschäftigungsstätten für Menschen mit geistiger Behinderung, die Stephanus – Schule, eine Förderschule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung und die Elisabeth-Schulen.

Erreichbarkeit

Der Standort der Schule in der Parkstraße nahe am Weißen See ist sowohl mit öffentlichen als auch mit privaten Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Die Berufsfachschulen der St- Elisabeth Stiftung sind erreichbar

  • vom Alexanderplatz mit der Straßenbahnlinie M4 Richtung Falkenberg oder Hohenschönhausen bis Haltestelle Albertinenstraße
  • mit der Tram 12 von der Haltestelle Kupfergraben über U-Bahnstation Eberswalderstraße bis Haltestelle Albertinenstraße
  • vom U-Bahnhof Osloer Straße mit M13 Richtung Warschauer Straße bis Haltestelle Albertinenstraße

Das Schulgebäude an der Parkstraße

Die Israelitische Taubstummenanstalt (ITA) eröffnete hier 1873 eine Schule für gehörlose Kinder.

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Abb. 2: Historische Aufnahme von 1937 (Quelle: www.Stephanus-schule.de)

1990 wurde in dem Gebäude die Stephanus-Schule als erste Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung im Osten Berlins eröffnet.

Nach dem Neubau und Umzug der Stephanus-Schule 2007 wurde das Gebäude saniert und mit einem Anbau erweitert. Seit dem 1.12.2008 sind hier die Elisabeth - Schulen ansässig.

Abb. 4: Elisabeth – Schulen in der Parkstraße

Die Parkstraße in Weißensee ist eine ruhige Straße in gutbürgerlicher Wohngegend, bestanden mit alten Alleebäumen. Das Ensemble des Schulgebäudes und der angrenzenden Bauten aus gründerzeitlichen Backsteinbauten und geschmackvoll eingepassten Neubauten ist vom Erscheinungsbild her äußerst attraktiv.

Rückseitig schließt sich das parkähnliche und weitläufigen Gelände der Stephanus- Stiftung mit altem Baumbestand an. Der Standort bietet die Möglichkeiten der Begegnung wie des Rückzuges und schafft so eine sehr gute Lernatmosphäre.

Das Schulgebäude besteht aus einem Altbau sowie zwei modernen Anbauten.

Einer dieser Anbauten dient als Eingang, Foyer und Treppenhaus. Hier findet sich auch ein geräumiger Aufzug. Im Erweiterungsbau (Eröffnung Januar 2009) befinden sich im Erdgeschoss ein Klassenraum, ein Schülercafe sowie eine auch als Rhythmikraum genutzte Aula. Im ersten Stock befinden sich zwei Klassenräume, ein Computerraum und ein Musik-und Bandraum.

Im Altbau stehen den Schulen drei Etagen zur Verfügung. Im Hochparterre befinden sich Klassenräume, zwei große Werk- und Kunsträume, zwei Fachräume für praktischen Unterricht in der Pflege, sowie eine Lehrküche. Im ersten Stock befinden sich fünf Klassenräume, eine Bibliothek sowie ein Andachtsraum. Im zweiten Stock befinden sich zwei Klassenräume sowie ein Computerraum für die Lernenden. Darüber hinaus befinden sich hier das Sekretariat, und die Büros der Schulleitung und der Dozenten.

Behindertengerechter Zugang

Die Elisabeth – Schulen sowie das Gelände insgesamt sind barrierefrei zugänglich, behindertengerechte sanitäre Einrichtungen stehen zur Verfügung.

Die technische Ausstattung der Elisabeth - Schulen

In den Büro- und Klassenräumen befinden sich Anschlüsse zur Vernetzung der Kommunikationstechnologie sowie ein ISDN – Anschluss mit DSL Hochgeschwindigkeitsleitung. Darüber hinaus befinden sich in den beiden PC-Räumen 20 Computerarbeitplätze, welche über einen Internetzugang verfügen.

Zur Präsentationen und für Unterrichtszwecke stehen zur Verfügung: Laptops, Beamer, alle Unterrichtsräume sind mit Tafeln, Overheadprojektoren sowie Videoschränken (Fernseher, Videorekorder, DVD-Player) ausgestattet.

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Ausstattung der Klassen- und Funktionsräume

Jeder der insgesamt 15 Klassenräume ist mit Wandtafeln, Overheadprojektoren sowie einer Videoanlage ausgestattet.

Die Lehrküche ist mit kompletter Küchenzeile mit Herd, Spülmaschine und Kühlschrank sowie dem nötigen Geschirr ausgestattet.

Das Schülercafe ist mit kompletter Küchenzeile mit Mikrowelle, Spülmaschine und Kühlschrank sowie dem nötigen Geschirr ausgestattet. Hinzu kommen eine ausreichende Anzahl an Tische und Stühlen sowie ein Getränkeautomat.

Der „Raum der Stille“ soll Mitarbeitenden sowie Lernenden die Möglichkeit zu Ruhe und Rückzug bieten.

Die Werk- und Kunsträume gehören mit 75 m2 und 65 m2 zu den größten Räume im Schulgebäude. Die Räume werden genutzt für künstlerische Gestaltungsarbeiten. Neben dem Musikraum wird auch die Schulaula für den Musikunterricht genutzt. Es stehen u.a. ein Klavierflügel, Schlagzeug und Gitarren zur Verfügung, die nach Absprache auch außerhalb des Unterrichts genutzt werden können. Der Pflegeraum dient dem praktischen Unterricht in der Alten- und Heilerziehungspflegeausbildung.