
Elisabeth-Schulen
Parkstraße 22
13086 Berlin
Tags: Ausbildung, Heilerziehungspfleger (HEP) in Berlin
Aufgrund der differenzierten Entwicklung der Behindertenhilfe in den letzten Jahren ist es dringend notwendig, staatliche anerkannte Heilerziehungspfleger/innen mit einer sozialpädagogischen Ausbildung und einem spezifischen Anteil medizinisch-pflegerischer Inhalte heranzubilden.
Die Ausbildung soll die Studierenden befähigen, Menschen mit Behinderungen (körperlicher, geistiger, psychischer sowie schwerst mehrfacher Behinderung) sozialpädagogisch und sozialpflegerisch zu begleiten, ihre Entwicklung zu einem selbstbestimmten Leben zu fördern und durch schulische, berufliche und soziale Integration die Rahmenbedingungen für die Teilnahme an der Gesellschaft zu schaffen.
Ausbildungsgang/-inhalte:
- Beginn: jeweils nach den Sommer- und Winterferien des Landes Berlin
- Bewerbungsbearbeitung ab Oktober des dem Ausbildungsbeginn vorangehenden Jahres
- Dauer: sechs Semester
- Struktur: Die notwendigen heilerziehungspflegerischen Kenntnisse und Kompetenzen werden im Unterricht und in vier Praktika von zehn bis zwölf Wochen Dauer vermittelt.
- Abschluss: Nach den Prüfungen erfolgt die staatliche Anerkennung.
- Zusatzqualifikation: Die Fachschule für Heilerziehungspflege bietet im 3. Ausbildungsjahr eine Zusatzqualifikation für die Tätigkeit als Facherzieher/in im integrativen Bereich an. (siehe ganz unten)
Inhalte:
Die in Lernfelder untergliederte Ausbildung umfasst fachrichtungsübergreifende Unterrichtsinhalte (Deutsch, Englisch, Glaubens- und Lebenskunde) und fachrichtungsbezogene Inhalte.
Letztere orientieren sich an beruflichen Aufgaben- und Fragestellungen und behandeln unter anderem Themen der:
- Pädagogik
- Psychologie
- Didaktik/Methodik
- Kommunikationsförderung
- Gesundheits- und Krankheitslehre
- Psychiatrie
- Pflege
- Sozialkunde
- Rechts- und Verwaltungslehre
- Musik/Rhythmik
- Beschäftigung
- Freizeitgestaltung und Bewegungslehre.
Ausbildungsvoraussetzungen:
Die Zulassung zur Ausbildung setzt mindestens einen mittleren Schulabschluss voraus. Die Zulassung zum Studium setzt ferner voraus:
- den erfolgreichen Abschluss einer zweijährigen einschlägigen Berufsausbildung
- oder den erfolgreichen Abschluss einer einschlägigen Berufsfachschule
- oder den erfolgreichen Abschluss einer mindestens dreijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung
- oder den erfolgreichen Abschluss einer mindestens zweijährigen nichteinschlägigen Berufsausbildung und einer mindestens zweijährigen nichteinschlägigen oder einer mindestens einjährigen einschlägigen Berufstätigkeit
- oder eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit
- oder eine mindestens vierjährige Berufstätigkeit
- oder die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife und eine mindestens 8-wöchige für die Fachschulausbildung förderliche Tätigkeit im sozialpädagogischen oder sozialpflegerischen Bereich
- Als Berufstätigkeit gilt auch die Ableistung eines freiwilligen sozialen Jahres oder des Zivildienstes.
- Aufgenommen werden Bewerber mit Berliner Wohnsitz. Andere Personen können nach Maßgabe freier Plätze in der Fachhochschule aufgenommen werden.
- Bewerber/innen nicht deutscher Herkunftssprache werden aufgenommen, wenn sie die deutsche Sprache in Wort und Schrift so beherrschen, dass sie dem Unterricht folgen können.
Eine Kirchenzugehörigkeit ist nicht Zulassungsvoraussetzung.
Finanzierung:
- Schulgeld zzt. 100,- € monatlich
Es besteht die Möglichkeit der finanziellen Förderung nach den Bestimmungen des Bundesausbildungsgesetzes (BAföG), Auskünfte dazu beim BAföG-Amt des Wohnbezirks
Bewerbungsunterlagen:
- Bewerbungsschreiben
- tabellarischer Lebenslauf
- zwei Lichtbilder neueren Datums
- Zeugnisse über die geforderte Schulbildung und berufliche Vorbildung in beglaubigter Abschrift bzw. Fotokopie
- Gesundheitszeugnis – bitte nicht älter als einen Monat – über die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des angestrebten Berufes
- aktuelles polizeiliches Führungszeugnis
- Porto für die Rücksendung Ihrer Unterlagen
Auskünfte durch unser Sekretariat.
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:
Elisabeth-Schulen
Fachschule für Heilerziehungspflege
Parkstraße 22
13086 Berlin
Tel.: +49 30 962 49 - 450 / - 451
Fax: +49 30 962 49 - 460
Leitung: Bernd Friedrich
E-Mail: elisabeth-schulen@hoffbauer-bildung.de
Internet: www.hoffbauer-bildung.de/elisabeth-schulen
Zusatzqualifikation:

- Heilerziehungspfleger in Integrationskindergärten und
Förderschulen
Die Fachschule für Heilerziehungspflege bietet im 3. Ausbildungsjahr eine Zusatzqualifikation für die Tätigkeit als Facherzieher/in im integrativen Bereich an.
Diese Weiterbildung ermöglicht es Heilerziehungspflegern/innen an Berliner Integrationskitas und Förderschulen als Fachkräfte beschäftigt zu werden (§ 11 Abs. 3 Nr. 3 VOKitaFöG).
Der Unterricht ist in Module gegliedert, umfasst 160 Stunden und wird wöchentlich an einem Nachmittag angeboten. Inhalte der Module sind rechtliche Grundlagen, das Berliner Bildungsprogramm, Entwicklungspsychologie, systemische Aspekte von Behinderung und frühkindlicher Psychomotorik.
Leider wird diese Weiterbildung nicht vom Land Berlin finanziell gefördert. Von Studierenden, die den Modulunterricht besuchen wollen, muss daher eine Teilnehmergebühr in Höhe von 300,- € erhoben werden.
Bei jeder Weiterbildungsmaßnahme stehen einige Plätze für externe Bewerber mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur/m Heilerziehungspfleger/in zur Verfügung. Weitere Informationen unter Telefon 030 96249450 / Email maren.henkel@hoffbauer-bildung.de